»Der Auf- und Umbau der Infrastruktur für das Energiesystem der Zukunft hat 2025 wesentliche Fortschritte gemacht. Erste Abschnitte des geplanten Wasserstoff-Kernnetzes gehen bereits in Betrieb. Für den weiteren Hochlauf von Netz und Wasserstoffwirtschaft ist jetzt entscheidend: Die beteiligten Akteure brauchen größtmögliche Handlungssicherheit. Neben einem realistischen Hochlaufpfad für das Gesamtsystem benötigen Industrieunternehmen, Kraftwerksbetreiber und Wasserstoffhersteller verlässliche Einschätzungen, wie sich Kosten, Risiken und Mehrwerte ihrer Investitionen entwickeln. Hier unterstützt die Technologieberatung und Standortbewertung von Fraunhofer CINES. Sie hilft Unternehmen, informierte Investitionsentscheidungen im Energie- und Wasserstoffbereich zu treffen.
Für die Zement- und Kalkindustrie sowie andere Branchen mit schwer vermeidbaren Emissionen ist das jüngst verabschiedete Kohlendioxid-Speicherungs- und -Transport-Gesetz ein wichtiger Meilenstein. Jetzt gilt es, den Infrastrukturbedarf für den CO₂-Transport zu ermitteln. Es geht um Trassenplanung, Finanzierung und Umsetzung, aber auch die Bewertung von alternativen Transportmodi über die Schiene, Schiff oder Straße. Dafür haben wir eine Methodik entwickelt, welche Transportoptionen bewertet und Unsicherheiten einzuordnen hilft.
Nicht zuletzt werden laufende Reformprozesse zum Industriestrompreis und den Netzentgelten Unternehmen mehr Möglichkeiten bieten, die Fahrweise von Anlagen flexibel am Börsenstrompreis auszurichten. Unternehmen sollten jetzt Investitionen in Flexibilisierung und Elektrifizierung der Prozesswärme ins Auge fassen und aktiv werden. Hier helfen wir, Unsicherheiten einzuordnen und Investitionen mit realistischen Planungen zu bewerten sowie Kostensenkungspotenziale zu identifizieren.«