Erfolgreiche Umsetzung der Wärmewende im urbanen Bestand mit oberflächennaher Geothermie

 

Um Klimaziele im Gebäudebereich in Deutschland kurz- und mittelfristig zu erreichen, ist eine deutlich größere Marktdurchdringung von Wärmepumpensystemen im Gebäudebestand und die Nutzung von der oberflächennahen Geothermie zwingend erforderlich.

 

Um die Wärmeversorgung zukunftsfähig zu gestalten und ihre Transformation zu forcieren, wurden in Forschungsvorhaben „Urban Ground Heat“ vielfältige Lösungen erarbeitet. Für Beispielprojekte wurden auf Basis von modellbasierten Potentialuntersuchungen und Vorplanungen die Umsetzbarkeit für bestehende Quartiere von Energieversorgern erarbeitet. Eine reale Umsetzung wurde vorbereitet. Hierzu wurden detailliert die technischen, regulatorischen und ökonomischen Anforderungen in den untersuchten Quartieren identifiziert und bewertet. Darüber hinaus ist ein Leitfaden entwickelt und sind diverse Planungswerkzeuge erweitert oder erstellt worden.

 

Ein zentraler Projekterfolg ist der neu entwickelte Praxisleitfaden für Wärmeversorgungskonzepte mit oberflächennaher Geothermie. Er unterstützt Kommunen und Energieversorger dabei, von der ersten Machbarkeitsprüfung über die Bewertung technischer und regulatorischer Rahmenbedingungen bis hin zur Vorbereitung der Umsetzung systematisch vorzugehen.

 

Den Leitfaden können Sie bereits hier herunterladen.

Auf einen Blick

 
  • Welche Potenziale bietet die oberflächennahe Geothermie für die Wärmewende im Gebäudebestand?
 
  • Wie können Energieversorger und Kommunen Geothermieprojekte in bestehenden Quartieren erfolgreich umsetzen?
 
  • Welche technischen, regulatorischen und wirtschaftlichen Herausforderungen müssen überwunden werden?
 
  • Welche neuen Planungswerkzeuge und Praxiserfahrungen unterstützen die Realisierung von Geothermieprojekten?
 

8. September 2026 | 10-11 Uhr | Ms Teams